Die Tischfräse als sinnvolle Ergänzung von CNC-Bearbeitungszentren

Ottobeuren, im September 2008. Mit den beiden Modellen T12 und T27 bietet der bayerische Hersteller Martin Tischfräsmaschinen der Kompakt- und Premiumklasse an. Dank der Möglichkeit, beide Maschinen mit einer HSK - Schnittstelle ausstatten zu können, bieten sich beide Modelle als ideale Ergänzung und Erweiterung von CNC Bearbeitungszentren an.

„Der Trend zum Bearbeitungszentrum und zum Profilierautomaten, so wird oft argumentiert, macht die Tischfräse in solchen Firmen mehr und mehr überflüssig. Das sehe ich nicht so!“ unterstreicht Marketingleiter Michael Mühldorfer. „Ganz im Gegenteil. Überflüssig wird die Tischfräse nur dort, wo sie sich den veränderten Gegebenheiten nicht anpasst.“

Während die Grundmaschinen mit dem bewährten Martin-eigenen DornFix Schnellwechselsystem ausgestattet ist, kann für jede Martin Fräse optional auch das werkzeuglos spannende HSK-System gewählt werden. Ausgestattet mit dieser Schnittstelle stellen die Martin Tischfräsen eine ideale Ergänzung moderner CNC-Bearbeitungszentrum dar. Neben dem HSK 63F ist auch die Ausführung HSK 85 „PowerLock“ möglich, die auch den „Anschluss“ der Fräsen an Profilierautomaten ermöglicht.

Mithilfe der modernen Wechseltechnik kann der Anwender problemlos Werkzeuge seines Bearbeitungszentrums direkt auf der Tischfräse einsetzen und so durch gezielte Verlagerung von einfacheren Fräsarbeiten diese teure Maschine entlasten. Geeignete Werkzeuge lassen sich, etwa für Kleinstserien, Nach- oder Beiarbeiten, direkt und ohne Umwege auf den Tischfräsen einsetzen. Die Profile entsprechen sich durch die Verwendung des identischen Werkzeugs exakt, etwaige Nacharbeiten sind damit vollständig eliminiert.

Verglichen mit den Maschinenstundensätzen eines Bearbeitungszentrums sind die der Tischfräsen nachgerade als günstig zu bezeichnen. Hier liegen, bei nüchterner betriebswirtschaftlicher Betrachtung, die Stärken der Fräsen aus dem Allgäu. Trotz vergleichsweise günstigen Maschinenstundensätzen bieten sowohl T12 als auch T27 modernste Steuerungstechnik. Wie an allen MARTIN Maschinen der neuesten Generation setzen die Allgäuer Maschinenbauspezialisten auch bei ihren Fräsen auf intelligente Steuerungstechnologie, das Steuerungs- und Bedienkonzept entspricht dem aller MARTIN Maschinen: eingängig, einfach und immer ergebnissicher zu bedienen.

„Wichtig ist, wie bei allen Maschinen aus unserem Hause, dass schon die erste Einstellung sitzt“, erklärt Michael Mühldorfer. „Unsere Kunden sehen sich permanent mit der Anforderung konfrontiert, immer komplexere Aufgaben in immer kürzerer Zeit mit immer besserem Ergebnis fertigen zu müssen. Und nur maßgenaue Ergebnisse, erzielt mit einer auf das Minimum reduzierten Rüstzeit, machen den Wechsel vom BAZ auf die Tischfräsen erst rentabel.“

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